Strauchs Wanderlust

Sankt Wendeler Land: IVV Wanderweg Nr. 7

Unsere Affinität zum Sankt Wendeler Land ist ja allgemein bekannt (neben anderen großartigen Gebieten im Saarland) und so starteten wir auf uns bekannten Wegen diese 13 Kilometer lange Tour des IVV. Sie ist ausgezeichnet beschildert mit der Nummer 7. Startpunkt ist die Tourist-Information am Bostalsee.

Der Bostalsee wurde 1979 als Stausee errichtet. Er dient ausschließlich der Freizeitnutzung und es ist kein Trinkwasser-Reservoir. Ein kleiner Teil ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Bald jeder Saarländer verbindet mit ihm Kindheits- und Jugenderinnerungen, manche von uns feierten dort auch wilde Feste (nicht Marco 😉).

Ihr könnt auf dem gut begehbaren Seerundweg 7,5 Kilometer zurücklegen, im Strandbad Bosen im Sommer planschen, im Winter steht Euch das Bosiland zur Verfügung und jede Menge Gastronomie lädt zum Verweilen ein. Die Kinder kommen auch nicht zu kurz: Tretboot fahren und ein riesiger Spielplatz locken.

Wir starteten gegen den Uhrzeigersinn. Die Sonne linste durch die Wolken und sollte uns am heutigen Tag immer wieder beglücken.

Richtung Norden marschierten wir noch am Seeufer – vorbei am Kunstzentrum Bosener Mühle (mit Café – direkt quer durch Eckelhausen.

Ganz am Ende des kleinen Ortes erklommen wir auf Asphalt den 473 hohen Bosenberg.

Die breiten Wege blieben uns treu und wir entdeckten alte Weggefährten: Der Saarland-Rundwanderweg, der Panoramaweg Sankt Wendeler Land und der Saar-Hochwald-Weg.

Gleichzeitig wurde uns noch der Willibrord Pilgerweg gewahr, den wir uns irgendwann auch noch vornehmen werden.

Wir wanderten durch eine kleine Talsenke und erreichten den unteren Teil des Priesberges. Er ist 540 Meter hoch und beherbergt einen sympathisch gestalteten Waldlehrpfad.

Immer wieder erlaubten uns die unbelaubten Bäume intensive Blicke in das Bosener Umland.

Wir haben noch vergessen zu erwähnen, dass wir bis hier hin immer bergan gestiefelt sind. Es sind aber sanfte Anstiege, die man gut bewältigen kann.

Unser nächstes Ziel war der Peterberg (584 Meter). Die nächsten 2,5 Kilometer wischen wir nicht von der geteerten Land- und Forstwirtschaftsstraße ab.

Eine kleine Überraschung lieferte uns das nächtliche „Sturmtief“ (im Saarland nur ein laues Lüftchen): ein umgestürzter Baum quer über die Straße mit noch ungeöffneten Knospen an den Zweigen.

Unser Pausenziel war die Peterkapelle. Die Kapelle selbst wurde 1982 neu errichtet, dieser Platz aber ist aber historisch gesehen schon lange Heimat von sakralen Bauten.

Am Peterberg gibt es eine Sommerrodelbahn, die von Braunshausen aus erreicht werden kann. Sarah erinnerte sich, dass bei einer rasanten Fahrt mal ihr Hut flöten ging, auch ein massiver Sonnenbrand blieb ihr erinnerlich.

Gesättigt und zufrieden (Sarah) trabten wir nun stetig bergab.

Fast drei Kilometer immer geradeaus, verwöhnte uns der Sonnenschein mit angenehmer Wärme und zahlreichen Ausblicken weit bis zum Horizont. Wir genossen es so richtig nach dem gruseligen Wetter der letzten Wochen die Sonne auf der Haut zu spüren.

Kurz vor dem Gipfel des Diegelsberges verwies die Wegemarkierung nach links und so gelangten wir stetig bergab in den Ort Bosen.

Das Eiscafé DaRe weckte Erinnerungen an Martin und Andreas vom YouTube-Kanal Bierbacher auf Wandertour und an das legendäre Schnitzeleis. Leider hatte es zu diesem Zeitpunkt geschlossen … ☹ und so liefen wir geradewegs zum Bostalsee zurück.

Fazit: Ausreichende Parkmöglichkeiten (beachtet das große Verkehrsaufkommen am Wochenende und die 4 Euro Tageskarte) sind am Bostalsee vorhanden. Wer dem Trubel um den Bostalsee herum entkommen möchte, großartige Aussichten genießen und auf ganzjährig begehbaren Wegen marschieren möchte, dem empfehlen wir ganz klar diese Tour.

An dieser Stelle möchten wir noch liebe Grüße an einen ganz besonderen Freund richten und hoffen, dass er sich nun durch das Fazit ausreichend informiert fühlt. 😉

Zeitraum: Januar 2022

2 Kommentare zu „Sankt Wendeler Land: IVV Wanderweg Nr. 7“

  1. Hallo Lieblingsstrauchs,
    Ich bin fasziniert über euer Fazit des Weges und mir wurde der Weg dadurch schmackhaft gemacht, wie etwa eine Käse Sahne Torte an einem warmen Sommermorgen mit einer kleinen Kirsche als Topping.
    Ich hoffe in Zukunft häufiger solche gut geschriebenen Texte samt des Fazits und eurer Empfehlung zu lesen.

    Frisch auf
    Euer Topper

    1. Sarah und Marco

      Frisch auf zurück lieber Topper!

      Da sind wir glücklich und froh wie der Mops im Haferstroh, dass wir dich damit glücklich machen konnten. Übrigens die Käse-Sahne-Torte könnte Sarah jetzt auch essen… 😉 Ganz liebe Grüße die Lieblingsstrauchs.

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