Saarland-Rundwanderweg, Etappe 06/17

Fröstelnd begann unsere Wanderung am Parkplatz der Traumschleife Steinhauerweg in Britten. Unser anderes Auto parkte in Waldhölzbach auf dem Wanderparkplatz der Traumschleife Felsenweg. Veranschlagt waren 18 Kilometer, die aber von uns abgewandelt am Ende etwa 16,5 Kilometer betrugen. Mehr dazu später! Der kalte Luftzug ließ uns heute geschwind voranschreiten.

Am Ortsrand von Britten entdeckten wir die Beschilderungen des Saar-Hunsrück-Steiges und der Traumschleife Saarhölzbachpfad. Der Saarlandrundwanderweg fehlte völlig. So vertrauten wir unserem GPS und dem Originaltrack des Saarwaldvereines. Es sollte die richtige Entscheidung sein. Unspektakulär trabten wir bis zur Überquerung einer Landstraße bei Kilometer 3,2 auf breiten Forstwegen.

Wir bogen ab auf die Traumschleife Greimerather Höhenweg ins Panzbachtal. Schmale Pfade wechselten ab mit Forstwegen bis zur Girtenmühle.

Wir folgten den Verlauf nach Nordosten bis zum Löschweiher in Bergen. Hier befindet sich ein großartiger Rastplatz, denn ihr könnt Eure schweren Beine in das eiskalte Wasser des Kneippbeckens tauchen.

Entlang des Rodenbaches pflasterten die Wegewarte gefühlt an jeden dritten Baum eine Markierung, bzw. ein Schild und dann schwupps… hat irgendein Zauberlehrling beim Abbiegen alle verschwinden lassen! Also erneut das Navi als bester Freund. Ein kleines Augen-Bonbon: Ein Steinwald.

Gemeinsam mit dem Saar-Hunsrück-Steig begleitete uns nun die Traumschleife der Bergener. Sie führte uns durch einen Birkenhain, welcher kurz danach zur Überquerung der Eichenlaubstraße einlud. Heute sollte eine wahre Sinfonie an zertifizierten Wanderwegen uns erfreuen: Die Traumschleife Der Hochwälder schloss sich dem Schilderwald an.

Über Stock, Granitblöcke und Wurzelwerk „stolperten“ wir vergnügt einen guten Kilometer, bis wir an einem Steinbruch auf die Traumschleife Stausee Tafeltour trafen.

Ihr allein vertrauten wir nun die Wegführung an, trauten mit ihr den Übergang über die nächste Landstraße und ergaben uns dem fantastischen Anstieg zum Ort Scheiden.

Dieses Dorf ist die höchstgelegene Ortschaft im Saarland.

Herrliche Ausblicke bot uns ein Rastplatz mit drei Sinnesbänken. So futterten wir unsere Leckereien und zitterten zusammen im Wind.

Die nächste Traumschleife, nämlich die Traumschleife Felsenweg brachte uns vorbei am Schlangenfels.

Auch zwei Burgenruinen, nämlich die Vorburg und die Unterburg, wurden umrundet und erkundet. Wir tippten kurz den Lannenbach an, sahen in der Ferne den Adelsfelsen und überquerten erneut die Eichenlaubstraße.

Ein kleiner gemütlicher Weiher, der Bärenfelsweiher, mit Grillhütte, Ruhebänken und kleinem Parkplatz lag nun linker Hand von uns. Okay, so langsam verging uns die Wanderlust. Zwar war das Wandern auf den ganzen Traumschleifen eine schöne Sache. Doch der Saarland-Rundwanderweg blieb verschwunden. Und was geschah: Aus dem Nichts heraus eine uralte Markierung an einem Baum und ein verwittertes Schild aus Kunststoff. Nach kurzer Beratung wagten wir uns den Schritt und folgten den Markierungen.

Noch zu Eurer Info: Wir ließen den Original-GPX-Track hinter uns und wanderten ganz Oldschool. Wir wurden nicht enttäuscht, denn die Beschilderung brachte uns nach Waldhölzbach. Friedlich stand unser KFZ am Ziel.


Fazit: Eine ruhige Wanderung ohne Beschilderung mit einem wunderbaren Ausblick in Scheiden. Wir empfehlen Euch ab dem Bärenfelsweiher dem GPX-Track zu folgen, denn über die Traumschleife Felsenweg kommt ihr auch anspruchsvoller ans Ziel.


Zeitraum: April 2021



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