Saarland-Rundwanderweg, Etappe 12/17

Nach einer arbeitsreichen Woche freuten wir uns auf die geplanten 22 Kilometer. Wir starteten in Bruchhof am Sportplatz (Kehrberg 10), wo sich Parkmöglichkeiten befinden. Unser Ziel war das Naturfreundehaus in Kirkel.

Durch einen lichten Buchenwald trotten wir auf gemütlichen schmalen Pfaden bis zur Abzweigung zur Kehrberg Hütte. Diese wird bewirtschaftet vom Pfälzerwald-Verein.

Auf der anderen Straßenseite erwartete uns ein riesiger Schilderwald: Höcherbergweg, Pfälzer Jakobsweg, Saar-Pfalz-Weg und zu guter Letzt der Premiumwanderweg Herzog-Karl-II-August-Pfad.

Auf breiten Forstweg gelangten vorbei an den Ruinen des Hauptpalais und der Orangerie. Diese gehören alle zum ehemaligen Schloss Karlsberg. Auch der ehemalige englische Landschaftsgarten kann heute noch, natürlich wieder verwildert, mit einigen historischen Merkmalen erwandert werden (Premiumwanderweg Schlossbergtour).

Vorbei an der Karlsbergquelle schlängelte sich der Weg in Sichtweite des Karlsbergweihers bis zur Überquerung der Käshofer Straße (Landstraße). Auf schnurgeraden Wegen, welche gesäumt von frisch erwachtem Grün, bogen wir kurz unterhalb des Schlossberges in Richtung Universitätsklinikum des Saarlandes ab.

Das Schönste an dieser Strecke war das Fehlen von Asphalt. Zuerst war das Durchqueren des Campus keine Herausforderung, doch dann hörten Schlag auf Schlag die Schilder auf zu existieren. Der vorgemerkte Weg des GPX-Tracks existierte schlicht und ergreifend nicht mehr! So empfehlen wir Euch den breiten Forstweg immer geradeaus zu folgen, so dass ihr ganz unproblematisch im Lambsbachtal ankommt.

Fast drei Kilometer überbrückten wir so bis zum Römermuseum Schwarzenacker.

Fast 14 Kilometer waren nun geschafft und irgendwie haben wir es hinbekommen ohne Pause durchzulaufen. Ein bisschen Appetit machte sich nun bemerkbar!

Wir entschlossen uns zuerst noch die A8 zu überqueren, einschließlich der Blies, und den steilen Anstieg bis zur Klosterruine Wörschweiler zu bewältigen.

Wir empfehlen Euch dort unbedingt zu verweilen und die gut beschriebenen Ruinen ausgiebig zu erkunden. Die fantastische Weitsicht ist noch ein kleines zusätzliches Bonbon!

Wir schafften die nächsten 5 Kilometer fast im Flug, denn breite Forstwege führten uns schnurstracks geradeaus und über die Wegespinne „Sieben Fichten“ auf direktem Wege zum Tor des Felsenpfades.

Wir möchten Euch darüber informieren, dass auf diesem Streckenabschnitt ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass keine Mountainbiker, keine Fahrrad schiebenden Menschen und alles andere mit Pedalen erlaubt sind. Zahlreiche wunderschöne Sandsteinformationen begleiten Euch auf diesem Streckenabschnitt. Hier könnt ihr auch auf den freigegebenen Felsen klettern bzw. bouldern. Am Ende dieses Weges trotteten wir gemütlich bergab und erreichten unser Tagesziel.

Fazit: Das historische Ensemble des Karlsberges, das Römermuseum Schwarzenacker, die Klosterruine Wörschweiler und zu guter Letzt der Felsenpfad lassen vergessen, dass viele Abschnitte auf breiten Forstwegen zu bewältigen sind.


Zeitraum: Mai 2021



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