Saarland-Rundwanderweg, Etappe 09/17

Verwöhnt vom sonnigen Wetter starteten wir heute unsere Tour im kleinen Örtchen Schwarzenbach. Dort findet ihr in der Nähe des alten Friedhofes einen Wanderparkplatz. Im Laufe des Nachmittages erreichten wir unser Ziel nach 21 Kilometern in Güdesweiler auf dem Wanderparkplatz des Premiumwanderweges Rötelsteinpfad.

In der Frühe des aufsteigenden Tages marschierten wir zum Ortsausgang von Schwarzenbach. Noch begrüßte uns ein recht kühler Wind, aber die sanften Felder und Obsthaine lenkten uns ab.

Keinen anderthalb Kilometer weiter überquerten wir die A62. Zwar liefen wir bisher ausschließlich auf Asphalt, aber die bisher gute Beschilderung und die idyllische Landschaft machten dies wett. Nach 2,2 Kilometern erreichten wir die Schutzhütte Heide.

Einige Fotos und Videos danach trotteten wir mit einem sanften Anstieg den Peterberg hinauf. Wie angenehm war doch diese Art auf den Peterberg zu gelangen im Vergleich zu dem massiv steilen Anstieg bei Braunshausen an der Sommer-Rodelbahn hinauf.

Wir leisteten uns einen kurzen Abstecher von wenigen hundert Metern, um die fantastische Aussicht vom Peterberg über Braunshausen zu genießen.

Die Peterkapelle, welche auch der Zielpunkt des Saar-Hochwald-Weges ist, war das nächste markante Highlight dieser Etappe. Wir zündeten in Gedenken aller Menschen drei kleine Lichtchen an.

Der höchste Punkt der Tour liegt hier bei circa 630 Höhenmetern. Das hieß, von nun an gings bergab. Den Weg zu finden, stellte sich für die nächsten 3,3 Kilometer als äußerst leicht heraus: Es ging immer geradeaus!

Die Sonne brannte uns in unser Antlitz und unsere Augen weideten wir uns an den großartigen Weitsichten ins Sankt Wendeler Land.

Umsonst war auch der Puddelgeruch (Gülle), der sich dank zweier fleißiger Bauer über die Landschaft legte. An den Hängen des Diegelsbergs trabten wir zum ersten Mal auf weichen Waldboden. Wir genossen das Schauspiel der tanzenden Lichter durch die noch unbegrünten Bäume.

Wie ihr wisst, sind wir begeisterte Eisliebhaber! So erinnerten wir uns, das sich mitten in Bosen das Eiscafe Da Re befindet. Pech, das es erst halb eins war, aber unser Glück, das sie einen Eisverkaufsautomaten aufgestellt hatten! Bewaffnet mit zwei Bechern folgten wir der Beschilderung quer durch Bosen und pflanzten uns am Ortsausgang auf zwei riesige Steinblöcke.

Wenige Meter weiter lockte uns der Bostalsee. Am Ufer des größten saarländischen Sees platzierten wir uns direkt am Wasser.

Ein stetiges Kommen und Gehen von Menschen, das sanfte Gleiten von Segelboten und der Geruch von Rostwürstchen brachte uns das Sommergefühl ein. Zu unserer Erheiterung versuchte ein älterer Herr sein Paddelboard zu besteigen. Zwar wünschten wir uns nicht, das er ins Wasser plumpste, aber seine Versuche verzögerten definitiv unseren Aufbruch. Entlang des Bostalsees und schließlich rechter Hand in Richtung Römerhof überquerten wir schließlich die Nahestraße.

Sie führt nach Neunkirchen/Nahe. Uns begleitete bis dahin immer wieder phasenweise der Panoramaweg Sankt Wendeler Land. Auch der Skulpturenweg und der Premiumwanderweg Rötelsteinpfad liefen parallel an vielen Abschnitten.

Im Ort Elzenberger Mühle (vielleicht 20 Häuser) blubberte die Nahe unter uns vorbei. Wir wanderten ein gutes Stück durch das Nahetal. Der Weiler Nohmühle wurde durchschritten und brachte uns ins Naturschutzgebiet Oberthaler Bruch. Der breite Schotterweg war unser Gastgeber für gute zwei Kilometer. Nach 18 Kilometern wandelten wir erneut auf dem Premiumwanderweg Rötelsteinpfad, welcher uns an der Wildfrauhöhle vorbei führte.

Wir sparten uns den Abstieg. Von dort aus erreichten wir den „Gute Brunnen“ und die Valentinskapelle. Bergab führte uns ein direkter Weg zum Zielpunkt in Güdesweiler.

Fazit: Gespickt mit vielen und kleinen Highlights erlaubte uns diese Strecke fantastische Weitsichten und viele historische Ruhepunkte. Die Beschilderung war, so wie wir es im Sankt Wendeler Land gewöhnt sind, durchgängig vorhanden.


Zeitraum: April 2021



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