Strauchs Wanderlust

Wolfsweg

Der Herbst ist da! Und damit schwindet uns das Tageslicht… So wählten wir bewusst diesen ca. 7,5km langen Rundweg mit seinen knapp 120 Höhenmetern aus.

Den offiziellen Startpunkt findet Ihr an den Bliestal Kliniken Lautzkirchen in der Straße „Zur Kurklinik“. Leider sind dort die Parkplätze kostenpflichtig. Alternativ, also auch kostenfrei und direkt am Weg gelegen, ist der kleine Parkplatz direkt am Anfang der Straße „Pferchtal“ in Lautzkirchen. Für alle die den ÖPNV nutzen: direkt von Blieskastel aus fährt die Buslinie 531 bis zur Haltestelle Bliestal-Kliniken Lautzkirchen.

Mit leichtem Wind und beginnenden Nieselregen begrüßte uns die Runde zu Beginn, als wir über den Parkplatz in Richtung Waldrand schlenderten. Beim Eintauchen in den Forst stellten wir fest, dass wir die ersten 1,7 km gemeinsam mit dem „Erlebnisweg Ökologischer Rucksack Blieskastel“ erwanderten.

Anhand vom Erlebniselementen – zum Beispiel eine Stehwippe oder einer „38kg-Kilo-Jeans“ – wird hier Jung und Alt erzählend durch den Alltag der Figur „Paul“ die Co2-Bilanz erklärt.

Es ist großartig spielerisch umgesetzt und lädt so Familien – auch mit Hilfe eines großen Waldspielplatzes mit Rastmöglichkeiten und Schutzhütte – diese Tour zu entdecken.

Wenig später erreicht man nach dem Abweichen von einem breiten Weg bei Kilometer 2,1 den Wolfsfelsen. So wird er im Volksmund genannt, wohl weil sich durch die Erosion zahlreiche kleine Höhlen und Nischen im Buntsandstein entstanden sind, in den wohl noch im 19. Jahrhundert Wölfen hausen sollten.

Die breiten Waldwege, welche wir nun beschritten, erleichterten bei dem nassen Wetter das Vorankommen.

Neue Schilder zeigten uns die „Lautzkircher Nahtour“ an, von der wir auch noch nicht gehört hatten.

Durch das Tal des Schwarzweiherflusses zogen wir gemächlich für 2,5km unsere Wanderschuhe von einem Ort zum anderen. Ein kleines Highlight im Sommer kann hier wohl das Kneippbecken sein, das zu diesem Zeitpunkt schon leer war.

Sarah guckt ja ständig überall auf den Boden und ins Gestrüpp und fand auch prompt die wohl letzte Walderdbeere dieser Saison.

So langsam knurrte unser Magen und wir kehrten im Biergarten – die Sonne kam extra für uns heraus – des Restaurants „Zum Pferchtal“ am Ende der Straße „Pferchtal“ ein. Die freundliche Mitarbeiterin umsorgte uns und brachte leckeren Kuchen und Kakao. Hier werden wir gewiss erneut hinkommen.

Die letzten beiden Kilometer waren bis auf die letzten 400m flach.

So staunten wir noch kurz über den riesigen Rucksack im Baum, bevor die Beine in die Hand nahmen um den einsetzenden Platzregen zu entfleuchen.

Fazit: Diese kleine Rundtour eignet sich bei fast jeder Wetterlage für Anfänger, Familien und Spaziergänger. Auch Vielwanderer bietet es genug Abwechslung mit seinen kleinen, aber feinen Höhepunkten. So hat sich uns ein rundum gelungener Weg mit sehr guter Beschilderung gezeigt.

Zeitraum: September 2022

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