Strauchs Wanderlust

Premiumwanderweg 5-Weiher-Tour

Startpunkt dieser circa 11,5 Kilometer langen Rundtour ist der Parkplatz am Sportplatz Winterbach am Ende der Seitersstraße. Wie empfohlen sollte man diesen im Uhrzeigersinn erkunden.

Unser erstes Ziel war der Aussichtspunkt Kupp. Um ihn zu erreichen, folgten wir zunächst einem Singletrail leicht bergan.

Noch kühl genossen das Tanzen der Sonnenstrahlen durch das lichte Blattwerk.

Nach knapp 800 Metern begann eine offene Feldlandschaft.

Stetig bergan mit Aussicht auf das nahe Winterbach sowie das benachbarte Alsweiler erwanderten wir uns unseren Weg. Rechts und linksherum konnte die abgeernteten Stoppelfelder bewundern, weiter oben raschelte der Hafer im Wind.

Am Aussichtspunkt Kupp bot sich ein weiter Blick ins Sankt Wendeler Land.

Unterwegs fanden wir Tafeln mit QR-Codes, die den Wanderweg als Digitalen Lehrpfad begleiten. Insgesamt zählten wir 9 Stationen.

Wir streiften den Wendelinus-Pilger-Weg und den Naheweg.

Um uns herum tupften weiße Blumen kleine Blickfänge an den Wegesrand. Bei näherer Betrachtung stellten sie sich als Wilde Möhre heraus. Mehr dazu erfahrt ihr auf YouTube bei unserem Format „Frag die STRAUCHs“ ab dem 17.08.2022.

Wenig später tauchten wir in den lichten Forst ein. Zu unserer Freude öffnete sich das Blätterwerk um uns Aussichten bis zum Schaumberg, den Hausberg des Saarlandes, zu erlauben.

Auch große Heuballen säumten in Massen die Landschaft.

Nach knapp 5 Kilometern pausierten wir am Aussichtpunkt Bauernstall. Eine Sinnesbank hielt uns für 30 Minuten in ihrem Bann, schaffte es unseren Rucksack zu erleichtern und schaffte uns freundlicherweise die Wespen vom Leib.

So 800 Meter später erreichten wir den nördlichsten Punkt und konnten die Orte Gronig und Obertal talwärts betrachten.

Wir fragten uns langsam, wo die 5 Weiher geblieben waren. Nach einem sanften Abstieg über schmale Pfade erreichten wir den Talgrund des Krippschergrabens.

Ab hier wucherte die Natur! In der Regel freuen wir uns über jede Flora, aber hier rankten neben harmlosen Brennesseln auch kräftige Dornen in den Weg hinein, eingerahmt von anderen mannshohen Gewächsen.

Den ersten Weiher durften wir nur von weiter oberhalb bestaunen, denn er gehört zu einem Privatbesitz.

Die nächsten Kilometer schenkten uns wenig Schatten.

Vorbei an Senfsaaten (Marco kennt jetzt die Pflanze zu dem gelben Zeug im Glas 😉) überquerten wir erneut den Krippschergraben.

Über Feldwege und Wiesen vorbei an Streuobstbäumen kamen wir am Schützenhaus Bliesen an. Zwar nicht geöffnet, aber mit einer Grill- und Schutzhütte ausgestattet, machten wir dort eine kurze Verschnaufpause.

Wir setzten unseren Marsch fort, flanierten unter Apfelbäumen und kamen nach circa 8,8 Kilometern am zweiten Weiher an. Wieder nix… Durch hohe Hecken und einen Zaun wurde uns der Zugang erneut verwehrt. Dieser Weiher übrigens wird vom Höhwiesgraben gespeist.

Seinem Verlauf folgten wir bis zum Weiher Nummer 3. Er war der erste, wo man erkennen konnte, dass das Wasser in der Mittagshitze glitzerte. Trotzdem erneut Privatbesitz und Betreten verboten!

Über Singletrails stetig bergan erreichten wir nach etwa 9,8 Kilometern einen Abkürzungspunkt. Hier kann man, bzw. auch von der anderen Seite, die 5-Weiher-Tour um die Hälfte abkürzen.

Die Quelle des Mockenbaches schickte uns bergab zu Weiher Nummer 4.

Er war der Erste, an dem Bänke standen und ein erwünschtes Betrachten des Wassers möglich war.

Noch keine 300 Meter weiter kam Weiher Nummer 5 in Sicht. Zwar klar abgegrenzt, da er von einem Angelverein gepflegt und benutzt wird, aber zumindest mit Bank und Zugangsmöglichkeit.

Komplett erstaunt nach circa 10,9 Kilometern kam Weiher Nummer 6. Hmm… kann da einer nicht zählen oder war der Name 6-Weiher-Tour belegt?

Stetig gemütlich bergan über Trampelpfade erreichten wir unseren Ausgangspunkt.

Fazit: Wir sind gerne im Sankt Wendeler Land unterwegs und die Aussichten auf dieser Runde kann man getrost als grandios bezeichnen. Auf den ersten 6 Kilometern findet man zahlreiche Rastmöglichkeiten, während auf den letzten Kilometern die zumeist gesperrten Weihern dem Weg ein bisschen seinen Charme nehmen. Einige Abschnitte sind auch ziemlich zugewuchert. Trotz allem ist es eine schöne Runde mit guter Wegekennzeichnung und landschaftlichen Highlights.

Zeitraum: Juli 2022

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