Strauchs Wanderlust

Themenweg Elwetritscheweg

Unsere dritte Osterwanderung in der Pfalz begann im Kurpark Dahn. Hier startet die 10,2 Kilometer lange Rundtour. Parken könnt ihr in der Nähe des Kurparkes.

Gegen den Uhrzeigersinn begannen wir unseren Marsch.

An einem kleinen Hang inmitten des Kurparkes findet ihr sieben große Infotafeln über die Gattung Elwetritsche.

Dieser Pfälzer Sagenvogel gilt als Lieblingstier der Pfälzer Landsleute. Er wurde benannt nach seinem Paarungsruf („Tritsch-Tritsch“) und lebt monogam. Es gibt zahlreiche Unterarten dieser Hühnerartigen, wie zum Beispiel der Grumbeertritsche und der Weintritsche. Als Nachfahre gilt auch der bayrische Wolpertinger (wenn auch bestimmt die Bayern etwas anderes behaupten 😉).

Eier rund wie Tennisbälle, passend eingefärbt und abgestimmt mit dem Untergrund, sollen sie legen. Die Winzer allerdings fürchten den Vogel, da der Vegetarier für sein Leben gern Weintrauben schmatzt. Da Pfälzer gerne essen, führte dies zu seiner Beinahausrottung und nur ein allgemeines Tötungsverbot rettete ihn vorm Aussterben.

Wer jetzt denkt, die beiden binden uns einen Vogel auf, dem sei zugestimmt. 😉 Die Pfälzer hingegen nehmen ihren Sagenvogel „schorleernst“.

Ein kurzer Gang bis zum städtischen Friedhof brachte uns stetig bergauf zum Kuckucksfelsen.

Schmale Pfade und großartige Aussichten auf das unter uns liegende Dahn erfreuten unsere Wanderherzen.

Direkt am Kuckucksfelsen entlang drückten wir uns nah ans Gestein, da es mächtig steil bergab ging.

Der sogenannte Elwetritschehorst samt Nist- und Balzplatz wurde am Aussichtpunkt beim Rabenfelsen von der Dahner Burgengruppe flankiert. Die Burgen Alt-Dahn, Grafendahn und Ramstein sind übrigens eine Besichtigung wert.

Zwischendurch sind wir noch über den Lachbergblick gestolpert.

Wir erkannten diese geniale Bank, denn vor einigen noch unfitten Jahre – auf dem Dahner Rundwanderweg – mussten wir sie ausgiebig nutzen… zum Luftholen!

Die Krönung des Tages war aber der abenteuerliche Aufstieg zum Römerfelsen.

Hier müsst ihr kraxeln, um den Rundblick auf den Wasgau zu erhaschen.

Zuerst leicht bergab dann über die Flanke eines Hangs erreichten wir den unteren Teil des Bubenfelsens.

Seltsamerweise ist in den Beschreibungen eine Aussichtsplatzform und ein grandioser Fels beschrieben, aber an diesem Punkt lenkte uns die Wegmarkierung darum.

So gelangten wir kurze Zeit später auf eine Waldautobahn, der wir für etwa 2 Kilometer folgten.

Die letzte Aussichtsplattform fanden wir am Galgenfelsen vor.

Von hier aus konnten wir in der Ferne den berühmten Jungfernsprung erkennen.

Schmale Serpentinen brachten uns zurück ins Tal. Leider fühlten sich die letzten zwei Kilometern an, als hätte man einfach nur versucht zurück zum Ausgangspunkt zu kommen. Im Grunde genommen sind wir auf ebener Strecke quer durch Dahn gelatscht.

Fazit: Von dem Durchmarsch durch Dahn an der Talsohle abgesehen, ist es eine kleine feine Runde mit tollen Felsformationen und genialen Aussichten. Wir bitten Euch trotzdem, diesen Weg nur zu bestreiten, wenn ihr trittsicher seid.

Zeitraum: April 2022

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