Strauchs Wanderlust

Achat-Weg

Unser heutiger Startpunkt dieser 6,5 Kilometer langen Rundtour liegt auf stolzen 510 Höhenmetern. Er befindet sich am Ende der Birgelstraße neben der Kompostieranlage Freisen.

Aus dem herbstlich anmuteten Sulzbachtal heraus fuhren wir heute ins nördliche Saarland.

Eine winterliche Landschaft, wie sie im Buche steht, erwartete uns am Startpunkt.

Dick eingepackt und Marco mit dem Zweitschal von Sarah versorgt, stapften wir durch den circa 15 cm hohen Schnee. Im Uhrzeigersinn eroberten wir uns den ersten Anstieg.

Er führte hinauf bis 640 Höhenmeter.

Zahlreiche Infotafeln, insgesamt 10, erzählten uns gut platziert die Geschichte der Achate und deren Abbau in der Gegend um Freisen.

Eine geologische Besonderheit sind die sogenannten Glanzlichter vom Hellerberg. Es sind sogenannte Drusen in denen glitzernde Kristalle sich verbergen.

Der Hellerberg hat knapp 596 Höhenmeter und an seinem südlichen Hang befindet sich ein großer stillgelegter Steinbruch. Der ganze Weg ist so angelegt, dass man die Erhebung erst umrundet und dann an seinen Hängen von Süden her zurück zum Ausgangspunkt gelangt.

Der absolute Höhepunkt für uns war die gigantische Felswand des Steinbruches von unten und oben aus betrachtet.

In der winterlichen Schneeidylle waren seine Konturen weiß untermalt und die wuchtigen Felsnasen starrten gestochen scharf hervor.

Am oberen Hang gibt es zwei grandiose Aussichtspunkte.

Hätte uns der Nebeldunst nicht den Blick verwehrt, wäre uns vor Staunen wohl der Mund offengeblieben.

Am zweiten Aussichtspunkt an der Schutzhütte Hellerberg findet ihr ein mächtiges Gipfelkreuz hoch in der Landschaft aufragend.

Unsere kindliche Natur weckte der Schnee: Wir schlugen ihn von Ästen, trampelten Muster hinein und erfreuten uns am Knirschen unter unseren Schuhen.

Fazit: Auf wenigen Kilometern zwei atemberaubende Ausblicke und ein mächtiger Steinbruch mit bizarren Felsformationen lassen die sonst größtenteils breiten Forstwege verblassen. Eine absolute Anfängertour (Höhenmeter dürfen nicht schrecken!), bei der aber auch anspruchsvolle Wanderer das Staunen lernen.

Zeitraum: Januar 2022

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