Traumschleifchen Forsthofrunde

Diese kleine Rundtour mit knapp 6,6 Kilometern findet ihr in Nunkirchen. Sie ist eine von 16 Traumschleifchen. Parkmöglichkeiten findet ihr auf dem Wanderparkplatz, der direkt gegenüber dem Forsthaus einige hundert Meter weiter im Wald versteckt ist. Hier ist zwar nicht der offizielle Startpunkt, aber ihr findet Schilder mit einer Zuwegung.

Sehr früh heute Morgen starteten wir unseren Wandertag. Neblig trüb verfolgte uns die graue Schleierwand bis zum Startpunkt. Wir konnten aber erkennen, dass irgendwo hinter dem dicken Dunst die Sonne durchbrechen wollte.

Gegen den Uhrzeigersinn (empfohlene Laufrichtung) wackelten wir gemütlich bergan, bis wir zu einer Abzweigung kamen, die uns nach links in einen Singletrail lotste. Ein erstes Schild mit einer Sage, in diesem Fall „Die wilde Braut“ erschien am Wegesrand. Im ganzen Verlauf sollten uns noch sechs weitere Tafeln mit regionalen Geschichten und Legenden unterhalten.

Die ersten Sonnenstrahlen stießen durch den Nebel, tauchten Wald und Bäume in ein mystisches Licht und setzte unser inneres Kind in Staunen.

Kurz vor dem Gipfel des Schallenberges begann auf breiten Forstweg ein langsamer, aber stetiger Abstieg. Wir erreichten bei circa 300 Höhenmetern die ersten Ausläufer am Waldrand und freuten uns über eine großartige Aussicht.

Auf zwei gut platzierten Bänken legten wir eine Teepause ein und ließen unsere Gesichter von den Sonnenstrahlen wärmen.

So wie immer, startete Marco mit Eifer seine Drohne, während Sarah auf der Bank relaxte.

Getreu dem Motto „Um den Golfplatz herum“ folgten wir der sehr guten Beschilderung auf Pfaden im Wechsel mit breitem Forstweg. Wir kreuzten den Hannejuschtweg und die Traumschleife Kleiner Lückner. Voller Elan schossen etliche Golfer ihre Bälle ins Nirvana, während ihre Karossen uns auf der irgendwann asphaltierten Straße entgegen tuckerten.

Durch die Golfanlage Weiherhof hindurch erreichten wir irgendwann einen nach linksführendem Wegweiser… Endlich Asphalt und Verkehr los!

Nun begann ein schöner Teil: Wir waren auf dem Gelände des Nunkircher Wildgeheges.

Hier leben seit 1993 etwa 300 Dammhirsche auf etwa 21 ha und zu unserer großen Freude erreichten wir auch das dazugehörige Gasthaus.

Das Gehege wird vom Verein „Naturfreunde Nunkircher Wildgehege e.V.“ seit 2009 betreut. Unter der Woche für Getränke und kleine Speisen und am Wochenende mit warmer regionalgefärbter Küche geöffnet. Die Pächter der Gastwirtschaft, ein sehr engagiertes freundliches Ehepaar, hieß uns willkommen und nach dem superleckeren Hirschgulasch/Hirsch-Bratwürste erzählten sie uns viel über das Thema Regionalität, artgerechte Haltung und der Regionalinitiative „Ebbes von Hei“. Die selbstgeschlachteten und hergestellten Spezialitäten kann man auch an einem 24-Stunden-Automat erwerben, Fleischwaren direkt auf Bestellung im Gasthaus.

Gesättigt (und Sarah glücklich) trotteten wir im Sonnenschein mit blauem Himmel munter weiter, bis wir zum Ausblickpunkt Felswäldchen kamen.

Ein großartiger Panoramaausblick präsentierte sich unseren staunenden Augen.

Steil bergab im Watschelgang (Sarah, Knie) eroberten wir uns den Weg zurück zu unserem Auto.

Fazit: Von der circa 900 Metern langen Asphalttapperei abgesehen, ist dies eine kleine gemütliche Runde für Jung und Alt. Highlights sind das Nunkircher Wildgehege und zahlreichen Aussichten. Wichtig: Trittsicherheit und eine angepasste Ausrüstung sind bei nassem Wetter unerlässlich!


Zeitraum: November 2021



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