Neckarsteig, Etappe 03/09

Diese circa 16 Kilometer lange Etappe führte uns von Neckarsteinach nach Hirschhorn. Nach einem liebevoll aufgebauten Frühstücksbuffet im Hotel Vierburgenblick mit unverbauten Blick auf den Neckar starteten wir in den Tag.

Zurück nach Neckarsteinach besuchten wir als erstes Highlight die Hinterburg.

Hier könnt ihr hoch auf das Türmchen steigen und eine großartige Umsicht auf die drei anderen Burgen erhaschen.

Sie heißen: Mittelburg, Ruine Schadek und die Feste Dilsburg auf dem Hügel auf der anderen Seite des Neckars.

Durch ein schmales Tal überquerten wir die Steinach, erklommen den steilen Anstieg durch ein Wohngebiet, bis wir den Kurt-Seibel-Platz erreichten. Schnaufend erholten wir uns vom strammen Anstieg und Marcos Erzfeinden, den Stufen.

Entlang des Philosophenweges – leider eine Waldautobahn – erreichten wir schließlich einen Punkt, an dem es über schmale Trails stetig bergan durch einen entzückenden Laubwald ging.

Immer wieder kreuzten wir breitere Forstwege, bis wir schließlich auf dem Wormserweg ankamen. Diese asphaltierte Straße führte hinauf auf den Darsberg, wo wir eine Hotelanlage der gehobenen Art vorfanden.

Knapp dahinter wanderten wir erst über breitem Weg, dann über Wiesenwege und schließlich den Aussichtspunkt Goetheblick.

Es ist der zweite und letzte Höhepunkt dieser Tour. Ein wunderbarer Blick ins Neckarteil und den Dilsberg bietet er euch.

Ein angenehmes fast 30 Minuten langes Gespräch mit einem einheimischen Wanderer begleitete unsere Pause. An dieser Stelle liebe Grüße!

Jetzt kommt der traurige Part des Weges: Gute 10 Kilometer geradeaus über breite Forstwege im Wechsel mit Asphalt brachten uns schnurrgerade bis nach Hirschhorn.

Selbst der Abstieg erfolgte über die ungeliebten Waldautobahnen.

In Hirschhorn, wenige Gehmeter von unserem Hotel entfernt, saß eine Gruppe von 4 Wanderern, welche wir auf der Hinterburg getroffen hatten. Nach einem kurzen Austausch waren wir alle der Meinung, dass diese 10 Kilometer öde und für die Katz waren!

Im „Hotel Krone“, welches in der Mitte der Altstadt befindet und 50 Meter vom Neckar entfernt liegt, kehrten wir ein.

Fazit: Wir wissen nicht, was die Planer dieses „Prädikatweges“ geritten hat, als sie diese unnötigen und landschaftlich reizlosen Wege einbauten. Wir empfehlen euch, besucht die Burgen, wandert bis zum Goetheblick, dreht um und steigt in Neckarsteinach in die Neckartalbahn bis nach Hirschhorn.


Zeitraum: August 2021


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