Saarland-Rundwanderweg, Etappe 11/17

Mit leichtem Muskelkater von gestern wechselten wir heute vom Landkreis Neunkirchen in den Saarpfalz-Kreis. Startpunkt unserer heutigen Etappe befindet am Ortsausgang von Fürth Richtung Hangard und das Ziel ist Bruchhof bei Homburg. Dort könnt ihr am Sportplatz parken. Fast zwanzig Kilometer muss man für diese Tour bewältigen.

Vom besagten Parkplatz stieg der Weg ohne Umschweife direkt charmant an. Dies änderte sich für die nächsten 6 Kilometer nicht. Wir folgten der Beschilderung, welche bis zur Eichenthalermühle zusammen mit dem Premiumwanderweg Mühlenpfad und dem örtlichen Rundweg Spitzbubenweg 13/14 verläuft. Auch der Hartfüßlerweg begleitete uns bis nach Höchen.

Am Talgrund der Lautenbaches überquerten wir eine idyllische Auenlandschaft. Eine kurze Überquerung der Landstraße nach Lautenbach brachte uns zuerst über schmale Pfade, dann über einen asphaltierten Landschaftsweg bis nach Münchwies.

Es war uns ein kurzes Verschnaufen vergönnt, bevor wir über einen Wiesenweg bis zur MEDIAN Klinik Münchwies vorrückten.

Unterhalb pflanzte sich Sarah ins Gras und genoss die Aussicht bis nach Steinbach und weit ins Sankt Wendeler Land. Marco nutze während dessen die kurze Pause für einen Drohnenflug.

Mäßig bergan erreichten wir den Höcherberg. Auf ihm findet ihr den Höcherbergturm und das Höcherberghaus. Als besonderes Highlight kann man gegen einen geringen Obolus den Höcherbergturm besteigen und eine fantastische Rundumsticht über das nahe Rheinland-Pfalz und das angrenzende Saarland genießen. Eine Einkehr können wir euch aus eigener Erfahrung empfehlen, auch für Kinder befindet sich ein großer Spielplatz direkt nebendran.

Der „schwerste“ Teil lang nun hinter uns. So strömten wir immer bergab durch Höchen, vorbei an Websweiler und Altbreitenfelderhof bis zum Jägersburger Weiher.

Abwechslungsreich brachte diese Strecke uns über Asphalt, Schotter und Waldwege.

Am Jägersburger Weiher angekommen „parkten“ wir unsere Rucksäcke auf der nächsten Bank und spachtelten unsere Leckereien. An diesem Gewässer kann man nicht nur gemütlich herum gehen, sondern auch an mindestens drei Lokalitäten von rustikal bis Gourmet einkehren.

Nach dem Kreuzen der Kleinottweilerstraße bummelten wir über schmale Pfade bis zur Saar-Pfalz-Straße.

Dahinter begann das Paradies der Waldautobahn mitten im Naturschutzgebiet Jägersburger Wald/Königsbruch!

Die letzten 3,5 Kilometer bis nach Bruchhof waren jene unser stetiger Begleiter. Einzige Ausnahme stellte ein Wasserschutzgebiet von atemberaubender Schönheit dar.

Wenige Gehminuten später erreichten wir unser Töftöf am Sportplatz.

Fazit: Eine mega gute Beschilderung bis zum Jägersburger Weiher, danach musste man des Öfteren an Bäumen die etwas älteren Markierungen suchen. Landschaftlich sehr abwechslungsreich mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten an den Hotspots!


Zeitraum: Mai 2021



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