Saarland-Rundwanderweg, Etappe 10/20

Am Wanderparkplatz des Premiumwanderweg Rötelsteinpfades in Güdesweiler begann heute Morgen unsere 18 km lange Wanderung nach Fürth. In Fürth wurden wir durch eine ausdrückliche Beschilderung darauf hingewiesen, dass der Wanderparkplatz des Premiumwanderweg Mühlenpfad nicht mehr zur Verfügung steht. Das Restaurant Wern‘s Mühle beansprucht diese für ihre zurzeit ja zahlreichen Gäste. Wir empfehlen Euch, weiter im Ort an der Straße oder auf dem geringen noch zu Verfügung stehenden Parkbereich des Wanderweges zu parken.

Zu Beginn durchschritten wir die Namborner Straße, bevor wir wieder in der „Alte-Trierer-Straße“ auf die Beschilderung des Saarland-Rundwanderweges trafen.

Noch kräftig eingemummelt folgten wir diesen Weg für gute 3,5 Kilometer. Da es immer geradeaus ging, konnten wir uns auf die fantastischen Weitsichten beiderseits des Weges konzentrieren.

Manch seltsames Gebilde ragte an den Seiten empor und beflügelte unsere Fantasien. Der „Wolkenstein“ im Besonderen.

Ereignislos auf Asphalt erreichten wir die Wendalinus-Höhle. Zwar wäre ein Abstieg möglich gewesen, aber wir wollten den Original GPX-Track nicht verlassen. Die B41 überbrückten wir bei 5,2 Kilometern und steuerten schnurstracks am Ortsrand von Baltersweiler vorbei.

Bis dahin bevölkerten Spaziergänger, Jogger und Radfahrer diese Strecke. Offenes Feld erwartete uns.

Wir liefen parallel zum Skulpturenweg und dem Saar-Hochwald-Weg. Den letzteren haben wir schon komplett bewältigt und deshalb ist uns diese Wegeführung nicht fremd.

Die Aussicht auf Eis beflügelte unsere Beine zur Eile, während unsere Mägen schon frohlockten. Wir wussten in Sankt Wendel gab es ein großes Angebot an Eis. So mogelten wir uns an den Skulpturen vorbei, preschten auf dem Radweg (führt nach Bliesen) quer durch Sankt Wendel und stießen in der Fußgängerzone auf das erste Eiscafé.

Schmatzend mampften wir im historischen Ambiente der Kreisstadt Sankt Wendel unsere Beute. Voller Staunen und mit Respekt vor den Baumeistern der Basilika Sankt Wendelin trabten wir über den Fruchtmarkt in die Balduinstraße. Das umfangreiche Angebot an Restaurants, Cafés und kleiner Läden (außerhalb von Corona) ist hier immens. Wir verließen die Altstadt, kreuzten brav an der Fußgängerampel in die Missionsstraße ein und folgten dieser bis an die Straße „Am Kniebrecher“.

Steil bergan war nun die Divise! Einen Aussichtspunkt mit Gedenkstätte beendete unseren Kraftakt. Innehaltend ergötzten wir uns an dem weitreichenden Umblick auf die Kreisstadt Sankt Wendel.

Kurzfristig wieder bergab überquerten wir die Werschweilerstraße, bevor es längerfristig mit einem sachten Anstieg in den Landkreis Neunkirchen hinab ging. Hier ein sehnsuchtvolles Ade ans Sankt Wendeler Land!

Unspektakulär in der Wegeführung, aber herzerweichend ist die Lieblichkeit der sanften Hügel und das Erwachen der Natur! Kurz vor der Zivilisation übersetzen wir die Straße „Zur Selgenbach“ per Pedes und freuten uns über das „Quark-Konzert“ eines nahegelegenen Weihers. Noch keine 100 Meter weiter kam der Ortsrand von Fürth in Sicht.

Wenige Minuten später erreichten wir vorbei an vielen alten Gebäuden unser „Audo“.

Fazit: Im Frühjahr und Herbst ist diese Strecke dank ihrer Offenheit ein Genuss. Im Hochsommer eher nicht! Die Wegeführung und die Beschilderung waren ohne Beanstandung. Die Kreisstadt Sankt Wendel ist immer einen Besuch wert, egal ob zum Schlemmen oder zum historischen Schlendern.


Zeitraum: April 2021


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