5-Kreise-Weg, Etappe 04/05

Saarländer machen Urlaub im Saarland

Wir starteten diese Etappe im Landkreis Merzig-Wadern im Örtchen Altland und beendeten sie unterhalb des Schaumbergplateau bei Theley im Landkreis Sankt Wendel.

Ein gelungener Wolken-Sonnen-Mix mit gelegentlichen kühlen Böen begleitete uns auf diesen 21 Kilometern.

Nicht gerade begeistert latschten wir fast 800 Meter beschilderungsfrei auf einer Landstraße, bevor wir linker Hand in ein Waldgebiet abbogen. Bei Kilometer 1,4… mitten im Wald im Nirgendwo… erblickten wir das erste Schild.

Im Gegensatz zu unserem Weg war die Beschilderung des Primswanderweges an dieser Stelle hervorragend ausgeführt. Wir erreichten die Landkreisgrenze und schwupps wurden wir mit Schildern förmlich überrannt. Im Allgemeinen sind wir auch gewöhnt, dass an den meisten Stellen im Sankt Wendeler Land sich eine äußerst gute Beschilderung befindet.

Wir folgten einem breiten Schotterweg, der uns zu einer Kreuzung führte. Hier fand Sarah einen richtig goldigen buntbemalten Saarstein. Wir begingen diesen gut ausgebauten Weg auf dem parallel der Bohnentalrundwanderweg R1 und auch ein Gemeinde-Rundwanderweg verläuft.

Auf diesem Wegabschnitt kreuzten wir auch die Traumschleife Primstaler Panoramapfad. Wir hatten gerade 3,6 Kilometer geschafft als wir freudig verblüfft den Ausblick auf das Primstal genießen konnte.

Rechts und links säumten imposante Windräder die Aussicht. Wir schwenkten wenige Meter später auf einen talwärts verlaufenden breiten Weg ab.

Dem Johannes-Kühn-Weg blieben wir fast 1,5 Kilometer lang treu.

Die A1 überquerten wir nach guten acht Kilometern und trabten kurze Zeit später durch das Gewerbegebiet Hanacker. Wir kreuzten die Primstalstraße und bogen nach rechts in ein kleines Waldgebiet ab.

Nun steuerten wir schnurstracks auf das Hofgut Imsbach zu. Die gute 11 Kilometer lange Tafeltour Offizierspfad Imsbach schlängelte sich zusammen mit uns bis zur Johann-Adams-Mühle.

Auf dem Hofgut Imsbach und auch in dem Gasthaus Johann-Adams-Mühle könnt ihr hervorragend einkehren.

Auf recht geradem Wege erreichten wir den Ortsrand von Theley. Quer durch den gesamten Ort wurden wir dank unserem Navi auf die Straße nach Gronig geleitet.

Ihr müsst hier kein großes Verkehrsaufkommen befürchten, denn diese Straße ist nur für Anlieger, Fahrradfahrer und Fußgänger freigegeben. Vorbei am Bärhof benutzten wir für 1,5 Kilometer diese Verbindung. Wenige Minuten danach hatten wir die Qual der Wahl: Gerade aus auf eine befahrene Straße (Original GPX-Track) oder den Wendelinus-Radweg für einen Kilometer folgen.

Da wir lieber mit Radfahrern anstatt mit Autos einen Weg teilen, kamen wir am Grabungsgelände Vicus Wareswald an. Wir hatten uns richtig entschieden, denn wir mussten noch 900 Meter der besagten Straße entlangtrotten.

Wir wurden am Jüdischen Friedhof vorbeigeführt und überquerten die Theleyer Straße. Jetzt befanden wir uns im Erlebnispark Schaumberg.

Dieser, leicht in die Jahre gekommene Park bietet Beschäftigung für Alt und Jung. Unter anderem findet ihr einen riesig großes Dosentelefon und einige ungewöhnliche Sportgeräte. Keine 500 Meter weiter kam unser Auto in Sicht und wir genossen den letzten Blick auf Theley.


Fazit: Eine landschaftlich schöne, aber unspektakuläre Tour. Ohne Lockdown wäre ein Einkehren an zwei Stellen möglich gewesen und wir hätten zum Abschluss auf dem Schaumbergplateau im Biergarten einen Abschluss gefunden.


Zeitraum: März 2021



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