5-Kreise-Weg, Etappe 02/05

Saarländer machen Urlaub im Saarland

Nach einer aufregenden Fahrt (für Sarah) auf der Autobahn nach Schmelz (Etappen-Ziel), brachte uns Marco zurück zum Etappenstart nach Obersalbach-Kurhof. Heute warteten „nur“ 21 Kilometer auf uns. Im Hinterkopf hatten wir die gute Beschilderung von Heusweiler nach Obersalbach-Kurhof, umso enttäuschter waren wir, als die Schilder sich plötzlich in Luft auflösten.

Also das altbewährte Navi raus und noch im gleichen Ort in den Naturpark Kallenborn abgebogen.

Hier findet ihr neben kleinen schmalen Wegen einen großartigen Kinderspielplatz, jede Menge Tiere zum Angucken (Nicht füttern!) und ein stetiges Geräusch von fließendem Wasser.

Kurz danach verließen wir linker Hand das Gebiet und erreichten die Höhenstraße, welche wir überquerten.

Reisbach kam nun in Sicht und wir durchliefen es bis zum Ende der Waldstraße. Von nun an gings berghoch.

Zuerst durchschritten wir den Ortsrand von Falscheid, bevor wir über breite Asphaltwege den geologischen Mittelpunkt des Saarlandes erreichten. Es ist nichts Spektakuläres, aber immerhin ein kleines Bonbon!

Etwas eintönig über einen breiten Forstweg durchschritten wir ein Waldgebiet und wandelten unterhalb des Hoxberges entlang.

Wir folgten den Wegmarkierungen der Traumschleife Kaltensteinpfad und dem Themenweg „Ab durch die Mitte“. Was uns so richtig freute, war das Marschieren über unsere geliebten schmalen Pfade. So machten wir nach dem Durchwandern des Miniortes Zollstock an den Kaltensteinen unsere erste große Pause.

Es sollten heute noch jede Menge Minipausen zu Erholung von Marcos brennenden Füßen folgen. Nach circa 9,8 Kilometern überraschte uns unser einziges Highlight: Die Aussicht auf Lebach bis zum Schaumberg.

Etwas Besonderes war auch der Abstieg über riesige Stufen mit grober Seilsicherung, die Teil der Traumschleife Kaltensteinpfad ist.

Was wir vermissten war eine Beschilderung seit Falscheid. Quer durch Lebach für fast 3 Kilometer trotteten wir durch die gesamte Innenstadt „gemütlich“ bis zum Ortsausgang. Ein Feldweg, welcher direkt auf das Krankenhaus Lebach zu zielt und kurz davor scharf nach rechts abbiegt, brachte uns auf den letzten Höhenzug.

Vorbei am Parkplatz des Lauftreffes (Rastmöglichkeiten) schwangen wir unsere müden Füße hinab zuerst über eine Hochebene, dann quer hinter einem Industriegebiet vorbei bis zum Rathausplatz.

Unser Töftöf stand einsatzbereit verborgen hinter einem LKW.

Fazit: Ohne den Abschnitt am Hoxberg und den Naturpark Kallenborn wäre die Tour ziemlich eintönig. Wir hatten den Eindruck, das die Anbringung von Wegweisern nur dort gelungen scheint, wo man mobil mit motorisierten Fahrzeugen hinkommt.


Zeitraum: März 2021



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