Traumschleife Zwei-Täler-Weg

Dieses traumhafte Wetter heute brachte uns zur Traumschleife Zwei-Täler-Weg. Diese 13 Kilometer lange Runde bei Weiskirchen startet am Eingang des Wildparkes. Dort könnt ihr auch prima parken! Was Marco besonders gut gefällt, ist ein kleines Einlaufen am Anfang einer Tour ohne Berg. Dies findet ihr hier und zwar die ersten anderthalb Kilometer.

Die Wege führten uns über schmale Wege – ganz ohne Matsch heute – welche wunderbar zu laufen waren. Durch den Wald oberhalb von Zwalbach gelangten wir an einen kleinen Weiher. Eine kurze Betrachtung und ein intensives Bestaunen der Wildgänse erheiterten unsere Sinne. Über einen breiten Feldweg – linker Hand ein kleines Bächlein, rechter Hand grüne Wiesen mit Obstbäumen – erreichten wir wieder einen kleinen Weiher. 3,5 Kilometer waren nun auf unserem Tacho.

Normalerweise machen wir nach so kurzer Wegstrecke keine Pause, aber dieser Platz war so idyllisch und sonnenbeschienen , das wir gute 20 Minuten dort verweilten. Irgendwann in grauer Vorzeit hat wohl die Gemeinde Wadern einen Barfußpfad dort angelegt. Bedauerlicherweise ist er verwahrlost. Schade! Mit einer leichten Steigung kam der Ort Waldhölzbach in Sicht. Hinter der Kirche befindet sich der Einstieg zur Traumschleife Felsenweg.

Dieser Rundweg begleitete uns mit seiner Markierung für einige Kilometer. Ein wenig Obacht müsst ihr direkt hinter dem Einstieg geben. Eine irreführende Beschilderung hat einige unerfahrene Wanderer den Berg hinaufgeführt. Zwar kann man weiter oberhalb wieder auf den Originalweg stoßen, verpasst aber einen beindruckenden Felsen mit Mariengrotte. In Sichtweite einiger Häuser, aber immer noch am Hang im Wald auf Singletrails, sieht man irgendwann den Teufelsfels. Diese beeindruckende Felsformation solltet ihr unbedingt zum Entdecken oder Selfies machen nutzen. Für Schaukelfreunde befindet sich auf dem Felsplateau eine Hollywoodschaukel, für die die es ruhiger angehen lassen eine Sinnesbank. Gesagt getan: Sarah schaukelte, Marco flog Drohne.

Entlang des Hölzbaches erklommen wir die sanfte Steigung. Nach Überquerung des Gewässers erlebten wir eine moderate Steigung, die uns bis kurz vor den Wander- und Wildpark führte. Man muss dazu sagen, dass dies der nördlichste Punkt des Wildparkes ist. Hier snackten wir auf einer überdimensionalen Bank unser selbst kreiertes Studentenfutter. Gerade mal 800 Meter weiter erreichten wir bei 670 Höhenmeter den höchsten Punkt der Tour. Von nun an gings bergab! Wir überquerten noch eine Landstraße, bevor es deftig steil zum Holzbach hinab ging. Hier im Wald machte es batsch, und dies im wahrsten Sinne des Wortes!

Marcos Kamera samt Mikro landete im Schlamm. Dank Sarahs Wundertütenrucksack glückte uns die Säuberung. Wir waren noch nicht weit gekommen, in etwa in Höhe des “Hoher Fels”, als Marco das zweite Missgeschick des Tages passierte. Wo war das Mikro? Kopfschüttelnd sah Sarah dem Herrn Strauch hinterher, welcher auf dem Boden starrend den Weg zurück trabte. Dank seiner scharfen Augen lies sich das Vermisste wieder auffinden. Sarah prägte Marcos heutigen Titel: “Schussel des Tages”! Am Iltisfels vorbei und direkt am Ufer des Holzbaches tuckerten wir mit gemütlichem Schritt. Unterhalb der Reha-Klinik Weiskirchen wollte unser Navi nach rechts, die Beschilderung aber geradeaus.

Da war guter Rat teuer! Ihr könnt gerne der Beschilderung folgen oder über die Brücke gehen und somit einen Kilometer sparen. Verpassen tut ihr nicht viel. Unterhalb des Eulenfels begann eine andere “Welt”. Sarahs Ausruf “Das ist spooky”! gab diesem Wald die volle Bandbreite. Warum fragt ihr? Ganz einfach: Es war unheimlich durch die moosbehangenen Äste, die einen tunnelartigen Gang über den Weg bildeten. Endlich nach dieser schauerlichen Aussicht kamen wir an unserem Ausgangspunkt zurück.

Wir empfanden diese Traumschleife von vorne bis hinten als gelungen. Geeignet für Menschen mit guter Grundkondition, auch für Familien mit fitten Kindern ein Erlebnis. Für kleinere Kinder bietet sich das Traumschleifchen Wildkatzenpfad mit circa 4,6 Kilometern, welcher um den Wildpark führt, an.


Zeit in Bewegung: 05 Stunden 30 Minuten
Distanz: 14,9 km; Geschwindigkeit: 2,7 km/h
Bergauf: 490 m; Bergab: 460 m
Zeitraum: Februar 2021



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen