Der Lechweg, Etappe 06/07

Ausgeruht wachten wir auf. Grrrruar… unsere Mägen knurrten! Abgesehen von der Pizza zur Mittagszeit und ein paar Keksen hatten wir gestern Abend beschlossen lieber “Diät” zu halten um nicht auseinander zu gehen wie ein Hefeklops. Voller Elan spachtelten wir uns durch das toll angerichtetes Frühstücksbüffet! Wir wussten uns ein bisschen beeilen, denn wir wurden schon um 14 Uhr an einem Treffpunkt am Etappenziel erwartet, um zurück zum Hotel Die Lilie – Hotel Garni chauffiert zu werden.

Zu Beginn unserer kurzen Tagesetappe schlenderten wir am Flugplatz Höfen vorbei. An einem Spielplatz freute sich Marco über einen Trinkwasserbrunnen. Den hatten wir einen Tag zuvor schon entdeckt. Seinen Trinkbeutel füllte er nun auf! Wir gelangen in Sichtweite der Staustufe Höfen. Am meisten amüsierten wir uns über folgendes Schild:

Über einen schmalen Pfad, direkt neben dem Gainsbach, gelangten wir bis zur Überquerung der Hauptstraße des Ortes Höfen. Ab jetzt ging es stetig bergan: erst über Asphalt, später über breite Schotterwege.

Wir genossen das sonnige Wetter und die wirklich zauberhaft grünen Blicke ins Lechtal, insbesondere auf Wängele und Winkl.

Ab dem 5. Kilometer änderte sich die Bodenbeschaffenheit: wahrlich über Stock, Stein, Wurzelwerk samt Kletterpassagen mit Seilführung und immer steil nach oben. Es erwartet uns die Costaries Kapelle.

Sie ersetzte als Neubau eine ältere aus Holz gefertigte Kappelle und wurde im Jahre 2003 fertiggestellt.

Nicht zur die Kapelle ist ein Kleinod, sondern auch die ultra weite Aussicht!

Manno, richtig fertig waren wir. Wir wollten uns eine erholsame Rast gönnen… aber neee, vier mega laute Labbertaschen aus dem Raum Hannover und der Urkraine unterhielten den gesamten Berg! Also zogen wir weiter! Gemütlich wanderten wir über erst schmale Waldwege, dann breite Forstwege hinunter zum Frauensee, der auf ca. 972 Meter liegt und wird auch als Badesee genutzt.

Wir genossen jeder einen eiskalten Almduddler in der Frauenseestube.

Die Zeit saß uns so langsam im Nacken. Gern hätten wir noch was gegessen, aber unser Transfer war ja um 14 Uhr geplant. Diese Uhrzeit war uns von unserem Reiseveranstalter vorgegeben. So kamen wir um 12:30 Uhr in Hinterbichl an, waren genervt vor Hunger und marschierten durch das Naturschutzgebiet Pflach.

Richtig erleben konnten wir es nicht… die kleinen romantischen Auen und belebten Tümpel, das wehende Schilfgras und die lebhaften musizierenden Vögel.

Einzig Marco erklomm noch fix den Vogelaussichtsturm Pflach. Der Turm selbst und auch die Aussicht haben wir für Euch festgehalten.

Am Treffpunkt sahen wir Sepp und Juliane wieder. Die beiden waren schon am “Mittagessen”. Zurück in unser zeitweiligen Heimstatt besuchten wir mit Hunger das auf der anderen Straßenseite befindliche Genießer-Restaurant Sennerland. Kugelrund satt und ein bisschen leichter im Portemonnaie erkundeten wir noch den Ort Höfen.

Fazit: Ohne Zeitdruck macht diese Etappe wirklich richtig Spass: Kletterpassagen, Historisches, jede Menge Wasser und Einkehrmöglichkeiten!


Zeitraum: September 2020



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