Hartfüßlerweg, Nordroute

Mannometer, waren wir voll gefr…! Um den Weihnachtsspeck los zuwerden, folgten wir den Spuren der Bergmänner auf dem Hartfüßlerweg. Zur Auswahl standen uns die Nordschleife mit 23,5 km und die Südschleife mit circa 19 km. Wir entschieden uns für die landschaftlich reizvollere Variante, die Nordschleife.

In den frühen Morgenstunden begann unsere Wanderung an der Mündung der Oster in die Blies. Dort ist übrigens auch ein kostenloser Parkplatz. Nach circa 1,6 km unterquerten wir den Rombachaufstieg und wandten uns nach rechts ins Industriegebiet Vogelbach. Hier müsst ihr nicht quer durch die Industrieanlage latschen, sondern marschiert auf einem eigens angelegten Weg am Waldrand hinter der Anlage vorbei.

Richtig anspruchsvoll wird es nach etwa 2,7 km, denn nun geht es steil bergab mit Rutschgefahr. Quer durch Hangard, durch den historischen Teil, kommt man irgendwann am Sportplatz an.

Mit Schmackes stiegt nun der Weg bis nach Frankenholz über einen breiten Schotterweg an. Fast 1,5 km trotzten wir den aufkommenden Nebel und erreichten den Höcher Turm. Ohne Lockdown hätten wir dort in der Gaststätte einen Kakao wie vor zwei Jahren getrunken.

Einmal oben mussten wir auch wieder runter! Wir streiften bergab eine Klinik, tippten ein paar Häuschen von Münchwies an und überquerten dann unten im Tal den Lautenbach. Der Wanderweg 13/14 Spitzbubenweg tangierte immer wieder unsere Spur, kurz danach erlebten wir den weiteren Verlauf über den Premiumwanderweg Mühlenpfad bis nach Fürth zur Wern’s Mühle. Entlang der Oster blieben wir den Mühlenpfad treu bis zur Hanauer Mühle, für gute 3 km.

Hier noch eine kleine Besonderheit: Wer so richtig Spaß an Schlammorgien hat, ist auf diesem Abschnitt voll in seinem Element! Achtzehn Kilometer hatten wir nun auf dem Buckel. Wir kramten in unserer Erinnerung und trabten mit der Gewissheit eines steilen Anstieges weiter.

Endlich oben (in der Nähe des Sportplatzes Steinbach) dominierte wieder der Asphalt! Hinweg über den Steinbacher Berg (Hochebene mit Landwirtschaft zwischen Ottweiler, Wiebelskirchen und Hangard) erreichten wir 4 Kilometer später unser Töftöf in Wiebelskirchen.

Das Völlegefühl von heute morgen hatte sich verflüchtigt und unser Wandertachometer war um etwa 24 Kilometer reicher!


Zeitraum: Dezember 2020



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen