Strauch's Wanderlust

Saarland-Rundweg – Etappe 05/20

Wie mit den beiden sympatischen Wanderern Martin und Andreas vom YouTube-Kanal “Bierbacher auf Wandertour” vereinbart, trafen wir uns heute um die 5. Etappe des Saarland-Rundweges zu bestreiten. Mein größter Wunsch für diesen Tag – nämlich KEIN Regen – wurde dank Sarah, meinem Gute-Wetter-Garant, erfüllt.

Startpunkt war in Kirkel am Naturfreundehaus.  Wir folgten zunächst dem Verlauf der Kirkeler Tafeltour (www.kirkel.de/tafeltour/). Meine bessere Hälfte erinnerte mich daran, dass ich einmal in einem YouTube-Video das Kirkeler Umland als “Kleines Dahner Felsenland” bezeichnete. Und tatsächlich, hier sind bunte Sandsteinformationen en masse zu bestaunen.

Mein Herz höher schlagen vor Freude lässt auch das durchgängige Wandern auf Singetrails an diesem Teilabschnitt der Strecke.

Wir machten eine kurze Trinkpause der Schutzhütte Sieben Eichen. Da die Jungs aus Bierbach, also quasi um die Ecke hier leben, veränderten wir den ursprünglichen Streckenverlauf um wenige hundert Meter: Dies brachte uns auf breiten Forstweg in Richtung Klosterruine Wörschweiler.

Erbaut in der Nähe des Ortes Schwarzenacker wurde sie 1131 als Benediktinerkloster errichte, später im 17 Jahrhundert als Zisterzienserabtei genutzt. Ganz ausgezeichnete Bedingungen bot hier die spektakuläre Aussicht bei fast strahlendem blaue Himmel. Dies nutzen Martin und ich. Ich selbst fotografierte was das Zeug. Martin hingegen packte kurzerhand seine Drohne aus und inspizierte die Ruine aus der Luft.  Die anderen beiden verspeisten währenddessen ihren Proviant.

Pfadartig steil bergab lotste uns der Weg . Ziel war der Ort Schwarzenacker, den wir zum Teil durchquerten. Wir kamen am Römermuseum Schwarzenacker (www.roemermuseum-schwarzenacker.de) vorbei, leider zu diesem Zeitpunkt geschlossen. Es lohnt sich wirklich hier einen Stopp zu machen.

Auf den letzten Teil der Wanderung – sozusagen auf der Zielgeraden – marschierten wir auf einer breiten Waldautobahn in Richtung des Universitätsklinkum Homburg. Seltsamerweise überschritten wir eine Steinbrücke die mit dem Warnhinweis “einsturz-gefährdet” beschildert wurde. Wir durchschritten zügig das Uni-Gelände, hielten uns in Richtung Homburger Stadtmitte Homburg gelaufen und wie soll es auch sonst sein … haben uns in einer Bäckerei die dritte Halbzeit gegönnt.

Fazit:  Diese ……. km lange Etappe ist unheimlich historisch abwechslungsreich: Von der Zeit der Entstehung der Sandsteine hinweg zur römischen Besiedlung sowie der Macht des Klerus im Mittelalter und im 17. Jh. bis zur Entstehung des Universtätsklinikum mit einem Teil der alten Gebäude.


Zeit in Bewegung: 03 Stunden 19 Minuten
Distanz: 16,7km; Geschwindigkeit: 5,0 km/h
Bergauf: 250m; Bergab: 290m
Zeitraum: September 2018


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