Strauch's Wanderlust

Hartfüßlerweg Tag 02/02 (Südroute)

Nach dem wir am Tag zuvor die Nordroute gelaufen sind, geht es nun an den Hartfüßlerweg Route Süd. Wie gewohnt haben wir unser morgenliches Treiben hinter uns gebracht und sind an den Startpunkt nach Wiebelskirchen zurückgekehrt. Anders wie am Tag zuvor haben wir unser Auto an die Sporthalle in Wiebelskirchen abgestellt, da man dort kostenlos und so lange wie man möchte, parken darf.

Von dem undekorativen Aufkleber unklarer Aussage aus liefen wir nun in die entgegengesetzte Richtung. Wir gingen der Beschilderung folgend in Richtung Schiffweiler durch die Straße “Am Stauch”, überquerten die Brücke vor dem Eisenbahn-“Dohle” (saarländisch für Tunnel), bevor es dann rechts in die Straße “Im Brühlgraben” und endlich in die Natur abbog.

 

 

 

 

 

Endlich im Grünen angekommen, atmeten wir die frische klare und auch sehr kalte Luft ein. Wunderschöne Eisblumen, wie mit Kristallen überzogene Zweige und eine von Raureif überzogene Landschaft ließen uns innehalten… danach stiegen wir über den gefrorenen Boden weiter bergan. genossen wir erst mal ein wenig die Ruhe, bevor es dann etwas bergauf ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir kamen an der historische Stätte der ehm. Grube Kohlwald” an. Während Sarah sich an einer Tafel über die Geschichte informierte, hielt ich diese einmalige Landschaft beim Fotografieren fest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überhalb des Wohngebietes “Labenacker” kamen wir aus dem Wald und überquerten die Landstraße um auf der gegenüberliegenden Seite wieder im Forst verschwinden zu können. Kaum dort, ging es wieder stetig an. Schöne Aussichten auf das Feld, neben der B41, die man leider von weitem hörte, belohnten unseren beschwerlichen Anstieg. Der sehr guten Beschilderung folgten wir nun pfadartig mehrere hundert Meter parallel zur B41. Eine steile Betontreppe hinab und wir passierten die B41 durch eine Unterführung.

“Bei Bauershaus” veranschaulichten wir noch ein wenig die Schachtanlage Gegenort und wanderten dann weiter auf einer eher eintönigen Waldautobahn nach Landsweiler. Im Ort eingetroffen, begaben wir uns noch zu einer Bäckerei, da wieder Sarah´s Hunger im Anmarsch war. Die Dame hinter der Bäckertheke macht große Augen als sie uns Michelinmännchen in voller Ausrüstung erblickte…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der kleinen Stärkung von meiner besseren Hälfte erklommen wir einen kurzen Anstieg, kurz nachdem wir über die Hauptstraße “Kreisstraße”  überquerten weiter in Richtung der Redner Alm wanderten, vorbei am Bahnhof Landsweiler.

Jetzt ergriff die wütende Härte meines hungerten Magens auch mich. Ich sah mich auf der Hinweistafel am Bahnhof um… und dort wurde neben der Almwirtschaft oben auf der Halde auch die Gaststätte “Redener Hannes” beschrieben.

Mist, dort angekommen… geschlossene Gesellschaft …. der Magen verlangte sein Recht.. Nun durchstreiften wir das Gelände des Bergwerkes Reden – mit Blick auf den Wassergarten – und  die Rettung… der Gondwana-Park werbte groß mit den Schild Bistro und Cafe an der Fassade und schnurstracks lenkten mich meine Beine dort hin!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einer Tasse Kakao und mega schokoladigem Muffin im Bauch folgten wir dem Weg über die  Haldenanlage, bis wir schließlich ganze 2km lang einer Waldautobahn in Richtung Sinnerthal  entlang trotteten – 2 Weiher und einige Rentner später erreichten wir wieder den Gegenortschacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtig eiskalt war das Wasser dank der Außentemperaturen als wir es aus den Rucksäcken nahmen. Das tat gut. Die letzen Kilometer standen an. Auf breiten Schotterweg und vorbei am Eulenteich erreichten wir ein breites abgeerntetes Feld. Dahinter bot uns der Fernblick weite Sicht über Wiebelskirchen und die Nachbarorte. Nachdem wir den Ortsrand erreichten, schritten wir durch das “Ostviertel” (Straßennamen sind inspiriert von ostdeutschen Landschaften) wieder vorbei am Bahnhof und in die Eichendorfstraße rechts abbiegend. Diese Route führte uns wieder zum Startpunkt und zum Ende unser Tour.

Fazit: Wer Industriekultur und weniger Höhenmeter bevorzugt, ist mit dieser Südroute gut bedient. Auch Anfänger finden hier eine Strecke, die sie gut bewältigen können!

Wir wünschen Euch viel Spaß und würden uns freuen, wenn ihr uns berichtet wie ihr die Tour fandet.


Zeit in Bewegung: 04 Stunden 58 Minuten
Distanz: 19,8km; Geschwindigkeit: 4,0km/h
Bergauf: 280m; Bergab: 280m
Zeitraum: Dezember 2018

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2 thoughts on “Hartfüßlerweg Tag 02/02 (Südroute)

  1. Hallo Sarah, Hallo Marco,
    welche der beiden Routen hat euch denn besser gefallen?
    Wie seid ihr denn an die Tourdaten gekommen? Komoot? Die Karte und das Höhenprofil sehen anders als in Komoot aus.
    Die Tour bringt jede Menge Geschichte der Saarländischen Kohlegewinnung an den Mann. Ist auch mal eine interessante Sache. Wir hier haben ja mit der Kohleindustrie nichts an der Backe gehabt. Für uns ist das mehr oder weniger “Neuland”.

    Ich wünsch euch was 😉
    Martin

    1. Hallo Martin,
      uns hat landschaftlich die Nordroute besser gefallen. Das Ostertal ist aber auch sehr schön, da kann die Südschleife nicht mithalten, obwohl auch eine schöne Landschaft dabei ist. Die Daten hatte ich vom Landkreis Neunkirchen, nicht Stadt Neunkirchen. Wir wünschen euch noch einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Sarah und Marco

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