Strauch's Wanderlust

12 Weiher Weg Heinitz

Nach 43km auf dem Hartfüßlerweg  mit nur einem Tag Pause dazwischen, entschieden wir uns eine kleinere entspannte Tour von 10km, nämlich den 12 Weiher Weg, zu bestreiten.  Vor einigen Wochen haben wir am Startpunkt (Ehm. Grundschule, jetzt Heimatstube in Heinitz) diese Route schon einmal gestartet, aber Sarah’s große Zehe wollte nicht mitmachen… und so nehmen wir sie uns heute ins Visier.

Parkplatz suchen. Das war unser erstes Problem. Dank unserer Ortskenntnis stellten wir unser Fahrzeug an der Hauptstraße gegenüber des ortsansässigen Pflegedienstes ab. Angenehme 4 Grad über Null und leider damit auch das Grau des wolkenverhangenen Himmels begleiteten uns zum Startpunkt, nachdem ich wie immer meine ganze Aufnahmetechnik (Für den YouTube-Kanal) befestigt und in und am Hosenbein verstaut habe. Noch eine kleine Info: Ein Besuch in der Heimatstube lohnt sich. Dort könnt ihr viel über die lange Bergbaugeschichte von Heinitz und vom tragischen Absturz eines Kampfflugzeuges im Jahre 1980 erfahren.

Über einen Singeltrail – durch einen Laubwald – gelangten wir nach ca. 500m schon an unser erstes Highlight: den Heinitzer Weiher. Er ist der oberste Stauweiher entlang des Weilerbaches und für Angler, wie wir selbst bei plus 4 Grad feststellten, ein beliebtes Fleckchen. Auch ist er im Neunkircher Raum durch die Gruppe “Welljerholz” mit dem Song “Wenn am Heinitzer Weiher die Sonne untergeht” ein kultureller Begriff. Nun führte uns die Beschilderung entlang des Weilerbaches. Die zwei kleinen Weiher versteckten sich leider hinter Gestrüpp, das selbst im Winter so dicht ist, das wir das Wasser nur erahnen konnten. Als kleines Schmankerl bot sich aber die neu errichtete Steganlage mit Rastplatz an, die mitten durch die Sumpf – und  Uferregion des unteren Weilerbaches angelegt wurde. Dort lohnte sich eine kurze Pause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft änderte kurz ihr Angesicht. Die Saarländische Bergbaugeschichte, welche die Gegend um Heinitz prägte, verschaffte uns einen Anstieg über eine aufgeschüttete Halde, welche noch einen Tundra artigen Baumbewuchs aufwies. Ein Gipfelkreuz, ein sogenanntes Haldenkreuz, das uns eher an den Alpenraum erinnerte, wurde als starker Blickpunkt gesetzt. Da der Weg eine Schleife bildete, kamen wir wieder an der Steganlage an. Die Schilder ließen uns die Hauptstraße zwischen Dechen und Heinitz überqueren, sodass wir auf der anderen Seit wieder ins Grün des Waldes eintauchen konnten.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach kurzer Zeit erreichten wir die Fischerhütte des ASV Heinitz. Als kleine Besonderheit gibt es dort gleich zwei Weiheranlagen: den Blauen Weiher und den Grünen Weiher. Die Farbe soll bei Sonnenschein erkennbar sein. Diese Fischerhütte ist auch zu bestimmten Zeiten bewirtschaftet. Wir hatten Glück. Zwei Colas und eine Dackel-Welpen begutachtende Sarah waren das Ergebnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um den  Binseltalweiher zu erreichen, schritten wir auf einem 2km langen und ziemlich breiten Schotterweg mit Autoverkehr (Angler!) durch das Tal des Heinitzbaches. Dem Himmel sei Dank bogen wir kurz hinter dem Weiher eine kleine Anhöhe hinauf und erreichten dann das letzte Gewässer, den Geisbeckweiher.

Wir hatten genug. Dank unserer Ortskenntnis veränderten wir die Route so, das wir die letzten 800m nicht an der Hauptstraße entlang mussten. So erreichten wir wieder unseren Parkplatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Relative flache Wegführung. Ein ausgedehnter Sonntagsspaziergang oder als Anfängerwanderroute, beides ist hier drin. Landschaftliche Highlights sind leider keine nennenswerten vorhanden.

Zeit in Bewegung: 02 Stunden 28 Minuten
Distanz: 10,9km; Geschwindigkeit: 4,4km/h
Bergauf: 120m; Bergab: 130m
Zeitraum: Dezember 2018


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